![]() | Pop_News_26.12.25 AViVA - WILDES CYBER-GRRRLWer AViVA im Sommer live etwa beim Spektakel „Rock am Ring“ samt Band erleben durfte, der weiß spätestens dann, warum die Anfang-30jährige gerne weltweit als „wildes Cyber-Grrrl“ bezeichnet wird. Die gebürtige Australierin, seit 2019 in Los Angeles zuhause, wirkt wie eine düstere Version von Alice im Wunderland, gespickt mit „Blade Runner“-Vibes. Gegen sie wirkt selbst die Emo-Diva Billie Eilish wie eine unbedarfte Göre. 2017 startete die Dark Queen mit dem Album „Volume 1“ offiziell ihre Karriere. „Damals hatte ich noch nicht recht meine wahre Identität gefunden“, gesteht die raue Schönheit rückblickend. „Die fand ich erst von Platte zu Platte.“ Kein Wunder, dass bei dieser Persönlichkeitssuche die Musik genauso wichtig ist wie das Image. „Wenn die Optik nicht passt“, ist die Ausnahmekünstlerin beim telefonisch geführten Interview sicher, „passt auch der Sound nicht.“ Inzwischen weiß AViVa „sehr genau, ich sein möchte“, sagt sie: „Trotzig und selbstbewusst. So bin ich zu hundert Prozent. Und weil meine Fans diese Authentizität schätzen, wird meine Anhängerschar immer größer. Ich habe nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich in meiner Jugend schikaniert worden bin. Dass ich nur de Chance hatte, mich umzubringen oder immer noch taffer zu werden. Ich habe mich für zweiteres entschieden.“ Inzwischen hat die „bewusste Außenseiterin“ (Selbsteinschätzung) knapp zehn Millionen Streams auf den gängigen sozialen Plattformen gesammelt. Ihre Club-Konzerte sind überall auf diesem Planeten ausverkauft. Mit „Eyes Wide Shut“ erschien gerade ihr siebtes Album. „Ich denke, damit ist es an der Zeit, möglichst die ganze Welt zu erobern“, stellt die zierliche Person selbstbewusst fest. „Ich spreche mit meinen Liedern junge wie alte Underdogs an. Damit bin ich in der selben Schublade wie mein großes Idol Billie Eilish.“ MICHAEL FUCHS-GAMBÖCK Bild: MATAIS C
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