Branchen_News_13.02.17
59. Verleihung der Grammys

59. Verleihung der Grammys

Fünf Grammys für Adele, vier für David Bowie - so liest sich die Liste der erfolgreichsten Acts bei der 59. Verleihung der Grammys, die am 12. Februar 2017 im Staples Center in Los Angeles stattfand. Die britische Sängerin Adele setzte sich dabei unter anderem in den prominenten Kategorien "Record Of The Year", "Album Of The Year" und "Song Of The Year" durch, der verstorbene David Bowie gewann mit ‘Blackstar‘ unter anderem die Grammys für "Best Rock Performance" und "Best Rock Song", setzte sich posthum aber auch in der Sparte "Best Alternative Music Album" gegen Mitbewerber wie Bon Iver oder PJ Harvey durch. Rechnet man noch den Preis für das am besten verpackte Album des Jahres hinzu, kommt auch Bowie auf fünf Auszeichnungen. Diesen Grammy erhielt Art Director Jonathan Barnbrook für seine Arbeit an ‘Blackstar‘.

Deutsche Kandidaten wie Alva Noto (für seine Zusammenarbeit mit Ryuichi Sakamoto beim ‘The Revenant‘-Soundtrack) oder Timo Maas (für seine Zusammenarbeit mit James Teej an einem Remix von ‘Nineteen Hundred Eighty-Five‘ von Paul McCartney & Wings) gingen hingegen bei der 59. Grammy-Verleihung leer aus. Aber eine deutsche Grammy-Gewinnerin gab es doch: Die Sopranistin Dorothea Röschmann erhielt für ihre Decca-Einspielung mit Liedern von Robert Schumann und Alban Berg in Begleitung durch die Pianistin Mitsuko Uchida (Foto) den Grammy in der Kategorie "Best Classical Solo Vocal Album". Einen weiteren Grammy im Klassik-Bereich holte die Deutsche Grammophon mit der ‘Under Stalin's Shadow‘-Einspielung dreier Schostakowitsch-Sinfonien durch Andris Nelsons und das Boston Symphony Orchestra.

Die neunfach nominierte Beyonce trat hochschwanger live auf, gewann zwei Awards, unter anderem für ‘Lemonade‘ in der "Best Urban Contemporary"-Kategorie, und strich in einer Dankesrede die gesellschaftliche Rolle der Frauen und der Mütter heraus.

Live traten zudem Adele, die bei einem Tribute an den verstorbenen George Michael bewegt zweimal ansetzen musste, oder Ed Sheeran auf, Bruno Mars sang im Rahmen eines Prince-Tributes ‘Let's Go Crazy‘, Metallica und Lady Gaga hatten bei ihrem gemeinsamen Auftritt mit Soundproblemen zu kämpfen, A Tribe Called Quest nutzten ihren Auftritt zudem zu einem politischen Statement gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump und dessen geplanten Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. - © Foto: Decca/Justin Pumfrey
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