High Fidelity_News_26.07.12
IFA 2012: TV goes online

IFA 2012: TV goes online

Nachdem der 3D-Hype ein wenig abgeklungen ist, dreht sich beim Fernsehen jetzt alles um „Smart TV“: Fernseher mit Internetanschluss. Freies Surfen via TV-Schirm ist zwar meist nicht möglich, sondern nur der Zugriff auf ausgewählte, vorkonfigurierte Seiten wie die Mediatheken der TV-Sender, etc. Zur Olympiade bieten ARD und ZDF einen besonderen Leckerbissen für SmartTV-Nutzer: Zusätzlich zu den regulären TV-Übertragungen aus London können über sechs Internetkanäle auch Wettkämpfe in weniger populären Disziplinen verfolgt werden. Dazu sollte der Fernseher oder die Set Top Box den „HbbTV“-Standard unterstützen, was bei vielen modernen Modellen der Fall ist, zum Beispiel bei der Zusatzbox „VideoWeb TV“ (um 150 Euro). Sie holt neuerdings auch die öffentlich-rechtlichen Programme in HD-Qualität via Internet herein – für alle, die weder per Satellit noch per Kabel empfangen. Dazu muss man ein Abo bei Zattoo abschließen, das fünf Euro pro Monat kostet. Eine Web-Box der besonderen Art bringt Sony zur IFA auf den Markt:
Sie arbeitet mit der „Google TV“-Technik und enthält einen vollwertigen
Google-Chrome-Browser für freies und flottes Surfen am Fernseher. Der Clou dabei ist die Fernbedienung: Sie bietet auf der einen Seite ein Touchpad, wie man es von Notebooks kennt – damit lässt sich der Mauszeiger auf dem TV-Schirm positionieren. Auf der Rückseite steht eine vollständige Tastatur für Texteingaben, zum Beispiel von Internetadressen, zur Verfügung. Der Preis: um 200 Euro. - © Foto: Sony
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